Lisa spürt mehr Lebenskraft durch die Heilung ihrer Mutterbeziehung – ein Testimonial

Mrz 14, 2022 | Fallbericht | 0 Kommentare

Ganz oft geht es in meinen Begleitungen um die Mutter. Klar, sie ist der erste Mensch, mit dem wir in Beziehung sind. Wir sind mit ihr in ganz enger Beziehung. Das beginnt schon bei der Zeugung und im Mutterbauch. Es ist deshalb auch nicht selten, dass ich mit meinen Klientinnen genau dort lande – in dieser Zeit, als jemand noch gar nicht geboren war. Es kann genauso um die Geburts-Situation gehen. Aber viel häufiger geht es bei den Situationen, die wir auflösen dürfen, um die Zeit nach der Geburt.

Eine Mutterbeziehung darf heilen

So war es auch bei Lisa (*). Sie wünscht sich ein Kind. Bisher hat es nicht geklappt. Nein, viel schlimmer – sie hatte auch eine Fehlgeburt. Du kannst dir vorstellen, wie verzweifelt sie bei mir ankam. Natürlich geht es vor allem beim Thema Kinderwunsch darum, die Mutterbeziehung zu heilen.

In ihrer Kindheit konnte ihre Mutter nicht für sie da sein – einfach weil sie vollkommen überfordert war zu dieser Zeit. Und dabei ging es gar nicht um die Schwangerschaft an sich – es gab in dieser Zeit so viele andere belastende Themen, dass sie schon während der Schwangerschaft kaum für ihre Tochter da sein konnte. Geschweige denn bei und nach der Geburt. So geht es leider vielen Frauen. Das Resultat ist oft ein niedriges Selbstbewusstsein und Schwierigkeiten, schwanger zu werden oder gar zu bleiben. Was natürlich das Selbstbewusstsein auch nicht größer macht. Das Resultat ist dann eher eine Starre, Traurigkeit und Hilflosigkeit. Oft gelingen auch Beziehungen nicht oder nur schwer. Und zwar alle Beziehungen – nicht nur Liebesbeziehungen – auch die zu Freund:innen, Kolleg:innen, Geschäftspartner:innen. Oft sind Tiere noch die einzigen Beziehungen, die ohne Missverständnis klappen. Aber es passieren richtige Wunder. Ich war wirklich sehr überrascht, als mir Lisa nach einer Sitzung diese Zeilen schrieb:

Liebe Frau Vogt,

es scheint fast so, als ob ich aus einem Film aufgewacht wäre. Heute morgen war ich das erste Mal seit Monaten wieder um 7:00 Uhr fit (daher sitze ich auch jetzt am PC ; )), konnte aufstehen und hab das Gefühl, meine alte Energie ist wieder zurück. Ich freue mich das erste Mal seit Monaten auf den Tag.

Das hat bestimmt auch etwas mit der Corona-Situation zu tun (viel zuhause sein, nicht raus dürfen, immer weniger soziale Kontakte).

Ich habe das Gefühl, da hat sich viel vermischt mit einer alten Belastung: keine Energie mehr, viel schlafen, am Wochenende nicht mehr aus dem Bett kommen, sozialer Rückzug, nur noch zuhause sein, keine Kraft mehr für Freunde haben, „mich versteht doch eh niemand”, …

Ich fühle mich so, als ob die „alte neue” Lisa (*) wieder zurück kommt. Ich freu mich sehr, wenn wir uns nächste Woche sehen und weiter arbeiten.

Von Herzen Danke für ihre tolle Arbeit!
Lisa (37), Pädagogin

Die Energie ist also wieder zurück. Lisa ist aus dem Kampf-Flucht-Modus wieder in dem Modus angekommen, wo ihre Energie wieder verfügbar ist. Lisa ist wieder in Beziehung zu sich selbst – und kann damit wieder in Beziehung zu anderen gehen. Juhuuuu – wir haben also viel geschafft! Aber es geht noch weiter. Zwei Wochen später erreichen mich dann diese Zeilen:

Und .. es hat sich das nächste Wunder ereignet. Nach unserer letzten Sitzung hatte ich einen Tag später ein wunderschönes Gespräch mit meiner Mutter. Ich hatte das Gefühl, ich möchte sie anrufen. Und der Anruf kam im genau richtigen Moment. Sie hat sich mir das erste Mal geöffnet und Gefühle gezeigt. Und … sich bei mir für ihre Überforderung entschuldigt. Das war ein unglaublicher Türöffner, den ich nicht mehr für möglich gehalten habe. Ich konnte ihr in dem Moment alles vergeben. Und es ist Frieden eingekehrt. Sie hat im Original-Ton noch zu mir gesagt, dass sie froh ist, dass ich „heil” Mutter werden darf. Am Wochenende hat sie dann die alte Überforderung eingeholt, fast ein wenig wie in unserer Sitzung, und ich konnte ihr von Herzen sagen, dass alles ok ist und sie einfach Hilfe braucht. Und für sie da sein. Das hat so viel gelöst. Und eine ganz neue Ebene zwischen uns aufgemacht, die ich nie oder nicht mehr für möglich gehalten hätte. Unglaublich. Ich bin einfach nur dankbar.

Ich war ziemlich sprachlos. Denn das ist wirklich ein Wunder. Wir haben an der Beziehung gearbeitet – und es wirkt sich direkt auf die Mutter aus. Sie kann es spüren. Klar, sie ist ja die Mutter. Ich habe es schon oft erlebt, dass es genau diese Reaktion gibt – eine Garantie dafür gibt es nicht, ich kann es nicht versprechen. Aber wenn dies geschieht, dann können richtige Wunder passieren.

Willst auch du eine bessere Beziehung zu deiner Mutter?

Wenn du an der Beziehung zu deiner Mutter arbeiten möchtest, dann fängt das in dir an. Räume mit den Belastungen in deiner Vergangenheit auf – und du kannst ganz anders voran gehen, du kannst deinen eigenen Weg gehen. Und du bekommst das Gefühl, endlich von deiner Mutter gesehen zu werden, endlich eine Verbindung zu ihr zu haben. Gerne helfe ich dir dabei. Häufig stecken auch hinter Fehlgeburten ganz starke emotionale Belastungen. Aber bitte schließe jetzt nicht daraus, dass man aus einer Fehlgeburt unbedingt das herauslesen kann – es gibt so viele Ursachen dafür. Aber wenn du das Gefühl hast, dass es da etwas aufzuräumen gibt – melde dich gerne bei mir – wir finden einen Termin für ein unverbindliches Orientierungsgespräch und gehen das gemeinsam an.

* Ich nenne die Frau hier Lisa und natürlich ist der Name geändert, die Geschichte anonymisiert und ich veröffentliche das mit Erlaubnis von meiner Klientin.

Du magst etwas erfahren zum Phänomen des Lebenden Zwillings?

Vom 12.-21.12.2022 hast du die Gelegenheit, für 0 € beim Onlinekongress dabei zu sein. Anmelden kannst du dich hier. Elke Brenner hat auch mich interviewt. Die Interviews sind jeweils um 18 Uhr frei geschaltet. Mein Interview kannst du am Dienstag, also am 13.12.22 ab 18 Uhr bis Mittwoch um kurz vor 18 Uhr hören.

Das betrifft dich nicht? Vielleicht hast du recht – vielleicht liegt hier die Lösung:

Kennst du diese Gefühle, die schon seit deiner Kindheit? So wie eine Hintergrundmusik?

  • Unerklärliche Trauer
  • Schuldgefühle, Verantwortungsübernehme – wenn es einen Schuldigen braucht, dann stellst du dich zur Verfügung
  • Wut – ausgeprägter Gerechtigkeitssinn
  • Du bist auf der Suche? Weisst aber nicht, was du suchst?
  • Verlassenheitsängste (auch wenn der Partner betroffen ist und es scheinbar mit dir nichts zu tun hat)?
  • Das Gefühl, ganz alleine zu sein – auch wenn du in Gemeinschaft bist.
  • Das Gefühl: Nichts wird ein gutes Ende nehmen. Du kannst keine Projekte (erfolgreich) abschließen, du beginnst vieles, beendest aber nichts.
  • Vieles, vieles mehr…

 

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