Schon lange suche ich nach einem Plätzchen, wieder Wurzeln zu schlagen. Wer mich kennt, der weiss, dass ich lange Zeit Spanien ins Auge gefasst hatte. Wir waren auch schon öfters dort und in der engeren Wahl stand jetzt lange die spanische Küstenstadt Denia.

Warum hat es uns Denia angetan?

Steilküste bei Denia

Steilküste bei Denia

Ich schätze es sehr, dass die Natur rund um Denia nicht unter weissen Planen versteckt ist so wie rund um Almeria. Dort prägen die Gewächshäuser die gesamte Landschaft. Denia besticht eher durch die riesigen Orangenplantagen. Und es gibt genügend Grundwasservorkommen. Vor zwei Jahren verbrachten wir ja einen Sommer in Andalusien in der Nähe von Granada. Dort erlebten wir dann, wie es sein kann, wenn zu wenig Wasser vorhanden ist. Das finde ich einfach einen wichtigen Punkt. Natürlich punktet auch die wunderschöne Natur, die Klippen, die Berge rund um die Küstenstadt und natürlich das Meer. Die Lebensqualität in und um Denia hat uns überzeugt.

Warum haben wir uns jetzt für Afrika entschieden?

Terrasse in Kenia

Unsere zukünftige Terrasse in Kenia

Du fragst dich jetzt vielleicht, warum ich jetzt plötzlich von Afrika schreibe? Das ist jetzt eine ganz spontane Entscheidung. Es ist eine Mischung aus zwei Gründen. Zum einen ist es in Europa langsam einfach zu eng, Europa ist viel zu eng besiedelt. Wir sind jetzt seit drei Jahren auf unserer Reise unterwegs und da hat sich einfach unser Horizont erweitert. Und zum anderen wurden wir gefragt, ob wir uns vorstellen können, für eine längere Zeit ein Housesitting zu übernehmen – eben in Kenia. Die Kinder der Familie, für die wir derzeit in Frankreich auf das Haus und den Hund aufpassen, leben seit einigen Jahren in Kenia. Sie bauen sich dort eine Selbständigkeit auf. Weil beide viel reisend unterwegs sind, wünschen sie sich zuverlässige Housesitter. Diese sollen vor Ort sein und auch kurzfristig einspringen können. Wir haben Bilder gesehen von Menschen, die lachen, von Menschen, die tanzen. Mich hat das schon immer fasziniert. Zudem hat Afrika eigene Gas- und Erdölvorkommen und die Energiekosten sind sowieso nicht so hoch wie im kalten Europa. Und wir haben ganz spontan einfach ja gesagt. Auch in Kenia können wir zum Meer fahren und haben wunderschöne Natur für Ausflüge. Beide waren wir bisher nicht in Afrika und so fiel uns die Entscheidung ganz leicht. Zum Glück gehört neben Swahili auch Englisch zur Amtssprache. So kommen wir zumindest zu Beginn sprachlich gut durch, bis wir uns auch da eingelebt haben. Denn wir werden auf dem Land sein und da sprechen die Menschen vor allem Swahili. Die Sprache des Landes zu sprechen ist uns jeweils ganz wichtig.

Das Wichtigste an dieser Entscheidung!

April, April – diesen Beitrag habe ich mir überlegt, um dich in diesen wilden Zeiten mit einem kleinen Aprilscherz zum Lachen zu bringen. Über meine Pläne, wie es weiter geht und wo ich mich im Laufe des Jahre niederlasse, das erfährst du hier im Blog. Noch ist es nicht entschieden. Es bleibt weiter spannend!